Der unermüdliche Kämpfer gegen Ungläubige
20minuten 2 Juni 2009
Er ist seit zwanzig Jahren tot, doch seinem Land und der islamischen Welt drückt er bis heute seinen Stempel auf: Am 3. Juni 1989 starb Ayatollah Ruhollah Khomeini, Führer der Islamischen Revolution im Iran.
Infografik: Timeline Iran
Mit seinem islamischen Fundamentalismus beherrschte Khomeini zehn Jahre lang alle Lebensbereiche seines Landes. Und sein Erbe lebt weiter: Ultrakonservative wie reformorientierte Kandidaten für die Präsidentschaftswahl am 12. Juni berufen sich auf Khomeini - wenn auch mit unterschiedlichen Akzenten.
Aus dem französischen Exil stürzte Khomenei die Regierung von Mohammed Resa Pahlewi, dem damaligen Schah. Seine Rückkehr in den Iran Anfang Februar 1979 wurde zu einem Triumphzug.
Für Millionen Menschen im Iran, die sich nach Jahrzehnten der Unterdrückung nach Freiheit und Selbstbestimmung sehnten, war der Mann mit dem schwarzen Turban und dem grauen Bart der Hoffnungsträger.
Anführer der Revolte gegen Schah
Khomeini wurde 1900 in Khomein geboren. Bereits in den 1930er Jahren war er als Kritiker der Pahlewi-Dynastie aktiv. Als Mullah setzte er sich 1963 an die Spitze der offenen Revolte gegen den letzten Schah von Persien. Nach mehreren Brandreden wurde er (...)
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