Leben, aber wie
Wir leben im nachchristlichen Zeitalter. Es scheint so als hätten die Spötter und Zweifler es geschafft Gott aus unserem Bewußtsein zu diskriminieren. Es waren paradoxerweise auch Kirchenleute und Theologen unter denen die mitgeholfen haben die Bibel zu zerreißen und Blatt für Blatt ins Feuer zu werfen.
Und was bleibt uns dann noch? - Folgender Text in einer Todesanzeige macht deutlich wie hoffnungslos der moderne Mensch ohne Gott geworden ist:
Paradies und Hölle so dicht beieinander. Unsere Seelen endgültig zerrissen. Den Teil den ihr mitnahmt auf ewig verloren. So stehen wir nun hier, in der Stille der Finsternis, von der Dunkelheit umarmt. Tausend Rosen in schwarz. Die Erinnerung ist noch immer wach ... Doch alles was bleibt ist ein lähmendes Nichts ...
Die Asche in der Urne - Ausdruck der Hoffnungslosigkeit. In Deutschland werden inzwischen etwa 40% der Verstorbenen eingeäschert ... weiterlesen
Gottlos - Sinnlos - Hoffnungslos
Viele Denker und Philosophen kommen zu der nutzlosen Ansicht, es wäre besser, nie geboren zu sein. In ihren Augen ist das Leben völlig sinnlos. In der Tat, wenn es keinen Gott und keine Ewigkeit gibt, wenn sich alles auf das Sichtbare und Sinnliche beschränkt, dann fehlt uns jeglicher Fixpunkt, alles ist Zufall und letztendlich ohne Sinn und Ziel. Geboren werden, leben und sterben, ein immer wiederkehrendes rätselhaftes Wechselspiel. Die Konsequenz, Frust und Enttäuschung oder Feiern und Tanzen bis wir endlich in den Abgrund ewiger Dunkelheit fallen.
Mit der Sinnlostheorie kann unsere Sehnsucht nach Leben nicht gestillt werden. Aber es muss doch etwas geben wofür es sich zu leben lohnt? - Um die unerträgliche Leere zur überbrücken werden viele Angebote gemacht und erstrebenswerte Ziele verkündet. Es ist für jeden was dabei, alles ist darauf ausgerichtet uns zu beschäftigen und gefangen zu nehmen um uns die Zeit bis zum Tod zu vertreiben.
Sie suchen was sie nicht finden, in Liebe und Ehre und Glück,
und kommen belastet mit Sünden und unbefriedigt zurück.
Und wenn Gott wirklich wäre?
Jedes Bauwerk hat einen Planer, jede Hütte erfüllt einen Zweck - warum sollte ausgerechnet das imposanteste Bauwerk das wir kennen, die Erde und unser Universum völlig sinn- und planlos entstanden sein? Der Tor spricht in seinem Herzen: «Es ist kein Gott!» - Psalm 53,2 |
Der Gott, den uns die Bibel vorstellt, hat durch seine Schöpfung mächtig und unüberhörbar zu den Menschen aller Zeiten geredet. Gott kann in dem Erschaffenen wahrgenommen werden.
"Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: Der gestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir."
| Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit in Ungerechtigkeit besitzen; weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen geoffenbart, denn das Unsichtbare von ihm, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, die von Erschaffung der Welt an in dem Gemachten wahrgenommen werden, wird geschaut - damit sie ohne Entschuldigung seien; - Bibelzitat aus dem Brief an die Römer 1,18-20 |
Er hat sich aber noch sehr viel deutlicher erklärt und uns seine Vorstellungen mitgeteilt. Einzelheiten darüber finden wir in der Geschichte des Volkes Israel im Alten Testament beispielhaft dokumentiert. Diese Vorgeschichte müssen wir kennen um zu verstehen wie Gott wirklich ist, was er über sich selbst zu sagen hat und wie er über uns denkt. Der letzte große Versuch Gottes sich uns Menschen zu nähern und uns sein Herz zu zeigen sehen wir in Jesus Christus. In ihm ist Gott als Mensch zu uns gekommen.
| Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in den Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn [als Sohn], den er gesetzt hat zum Erben aller Dinge, durch den er auch die Welten gemacht hat; - Bibelzitat aus dem Brief an die Hebräer 1,1-2 |
Die unbeschreibliche Erniedrigung des Schöpfers die er auf sich nahm um in seine eigene Schöpfung hineinzutreten ist der größte Beweis seines Interesses an uns Menschen. Doch dabei blieb er nicht stehen, seine grenzenlose Liebe war bereit für uns die Schuld zu bezahlen die wir nie und nimmer hätten abtragen können.
Die Frage nach dem Sinn des Lebens...
kann wohl am besten vom Erfinder des Lebens selbst beantwortet werden. Als er die Welten ins Dasein rief und sprach, laßt uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich, da hatte er ganz bestimmte Absichten. Sollten wir uns nicht aufmachen und ihn suchen, nach seinem Willen fragen und ihm die Ehre geben die ihm gebührt?
In der Bibel finden wir Antwort auf die Frage wozu wir eigentlich geschaffen sind. Ich möchte Sie einladen auf der Suche nach der Sinnfrage auf diese Informationsquelle nicht zu verzichten.
Kernaussagen der Heiligen Schrift |
Denn durch ihn (Jesus Christus) sind alle Dinge geschaffen worden, die in den Himmeln und die auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: alle Dinge sind durch ihn und für ihn geschaffen. Die Bibel - Kolosser 1:20 |
Kurswechsel
Wir haben uns von der Quelle des Lebens entfernt. Irgend jemand hat uns eingeredet Gott sei tot, wir selbst seien Gott. So verfehlen wir unser Lebensziel und meinen die gottlose Selbstbestimmung sei ein Ausweg aus unserer Hoffnungslosigkeit. Rastlos irren wir umher und suchen nach einem Halt im Strudel der Zeit. - Jesus Christus streckt uns immer noch die Hand entgegen. Er möchte unser Schuldenproblem lösen und uns eine persönliche Beziehung zu Gott möglich machen. Ihm können wir unser Leben anvertrauen, er meint es gut, das hat er am Kreuz bewießen als er wegen deiner und meiner Sünde litt und starb. Er versteht was vom Leben weil er der Auferstandene ist. Wer ihm vertraut hat auf ein sicheres Fundament gebaut.
0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen