Donnerstag, 25. Juni 2009

Wie gehe ich als Leiter mit Krisen und Enttäuschungen um?

Zusammenfassung des Referates von Hanspeter Nüesch, gehalten an der EXPLO 04 in Basel.

Krisen gehören zu einem Marathon

Das Christenleben ist kein Hundertmeterlauf, sondern ein Marathon, bei dem der Läufer viele Krisen und Enttäuschungen zu überwinden hat, wenn er ans Ziel kommen will. Die entscheidende Frage ist: Will ich das Ziel wirklich erreichen?

Krisen und Enttäuschungen sind Wachstumsfaktoren

Je mehr Krisen und menschliche Enttäuschungen wir mit Gott durchgestanden haben, desto stärker sind wir. Wir haben auf den Bereichen am meisten Vollmacht und Autorität, die wir mit Gottes Hilfe siegreich bewältigt haben. Wir haben nur das nötige Verständnis und die Barmherzigkeit für die Probleme von andern, wenn wir selber einmal in diesen Problemen steckten.

Krisen und Enttäuschungen sind dann Chancen, wenn...

… wenn wir das Lernpotential darin erkennen und gewillt sind zu lernen. Krisen sind dann Chancen, wenn wir nicht auf unserem Recht beharren, sondern unseren eigenen Beitrag zum Problem vor Gott und den Menschen bekennen und um Vergebung bitten. Nur der Demütige wird das Rennen machen und aus jeder Krise und Enttäuschung gestärkt hervorgehen, weil er immer neu die nötigen Korrekturen vornimmt.

Wir brauchen die schützende Gemeinschaft

Als Christen sind wir geschützt, wenn wir nahe beim Kreuz sind und Gemeinschaft mit unseren Brüdern und Schwestern pflegen. Wenn wir uns jedoch aus Rebellion und Leichtsinn vom Kreuz und den Mitchristen entfernen, sind wir eine leichte Beute des Widersachers. Deshalb ist es so wichtig, in Zeiten der Enttäuschungen diese vor Gott und den Menschen auszusprechen, ungelöste Fragen einfach einmal bei Gott zu deponieren und die Ermutigung durch die Geschwister in Anspruch zu nehmen.

Das Motto, um Krisen zu bewältigen: Lobe Gott, segne Menschen!

Unsere Probleme sind Gottes Chancen, uns zu verändern. In schwierigen Situationen, bei schwierigen Menschen ist mein Lebensmotto: „Lobe Gott, segne Menschen!“ Die Resultate sind phantastisch. Wenn ich Gott lobe, schaue ich nicht auf mich oder das Problem, sondern auf Gott. Er nimmt sich meiner Probleme an.

Was machen bei Mitarbeiterproblemen und Krisen im Team?

Für einen Streit braucht es immer zwei. Als Leiter sollten wir gerade bei kritischen Situationen ein Vorbild für unsere Mitarbeiter sein, indem wir aus einer Haltung der inneren Stärke, die uns Christus gibt, auf ruhige und seelsorgerliche Weise auf Probleme und persönliche Attacken reagieren. Wir wollen Menschen gewinnen und nicht Argumente. Was nützt es, wenn wir Recht bekommen, dafür aber unsere Beziehung in Brüche geht?

Siegreich ... dank unserer geistlichen Waffenrüstung

Mit dem Schild des Glaubens können wir die feurigen Pfeile des Bösen abwehren. Und mit dem Wort Gottes können wir uns nicht nur verteidigen, sondern sogar selber Boden für Gottes Reich gutmachen. Es ist mit einem mächtigen Schwert zu vergleichen, an dem wir nicht nur in den wechselnden Stürmen des Lebens festhalten können, sondern das auch überführt und geistliche Blockaden löst.

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